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comeback50-Newsletter

Der comeback50-Newsletter Ausgabe: 01/2015 steht als Download zur Verfügung!


Neuauflage der Broschüre "Zurück ins ArbeitsLeben 2.0"


Fotowanderausstellung "Mit Erfahrung in die Zukunft"

Die Fotowanderausstellung "Mit Erfahrung in die Zukunft" ist vom 22. April bis zum 29. Mai 2015 in der Kolping Bildungsstätte in Coesfeld zu sehen.

Die Ausstellung soll ihre Wanderschaft durch den Kreis Borken fortsetzen. Wenn auch Sie Interesse an der Ausstellung oder nur an einzelnen Bildern haben, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit Susanne Woldering, Projektleitung comeback50, Jobcenter des Kreises Borken, Tel: 02861 82-1247, E-Mail: s.woldering(at)kreis-borken.de auf.


Klicken Sie hier, um den Flyer "Mit Erfahrung in die Zukunft" der Fotowanderausstellung aufzurufen.


Ausstellungsorte und Termine der Fotowanderausstellung:

Jahr 2015

 

Jahr 2014

 

                Jahr 2013


Bildergalerie: Kolping Bildungsstätte in Coesfeld vom 22.04.2015 bis 29.05.2015



comeback50 – 500. Vermittlung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung!

„Frühlingszeit ist Pflanzzeit“ - mit diesem Slogan werben Gärtnereien zu Recht:
das Frühjahr steht für Aufbruch und Neubeginn, und das nicht nur in Bereichen, die mit Pflanzen und Natur zu tun haben. Auch für Sabine Verwendel bedeutet das Frühjahr 2014 einen Neuanfang: nach über zehnjähriger Arbeitslosigkeit hat die alleinerziehende Mutter von vier schulpflichtigen Kindern endlich eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gefunden. Der Borkener Großhandelsbetrieb „Landgard“, Teil einer Gruppe von insgesamt 33 Cash & Carry-Märkten, die täglich Blumen, Zierpflanzen neben Obst- und Gemüsepflanzen, aber auch Floristikbedarf für Wiederverkäufer ein- und verkaufen, suchte eine zuverlässige Bürokraft und fand sie in Sabine Verwendel. Sie war Teilnehmerin des Projekts „comeback50“ des Jobcenters im Kreis Borken, das seit Mitte 2009 arbeitslose Menschen im Alter über 50 im Kreis Borken bei der Suche nach einer neuen Stelle unterstützt.


Gerade im Frühling ist besonders viel zu tun, die Pflanzzeit beginnt und besondere Feiertage wie der Muttertag führen zu einer hohen Nachfrage nach Blumen. Damit verbunden ist eine hohe Frequenz von Aufträgen und Abwicklungsvorgängen im Bürobereich. Als alleinerziehende Mutter ist Sabine Verwendel ein Organisationstalent und gewohnt, auch unter großem Druck verlässlich die ihr gestellten Aufgaben zu erledigen. Sie ist damit prädestiniert für diese Tätigkeit. Für den Marktleiter Günter Peeters ist es besonders zu dieser Jahreszeit wichtig, sich auf belastbares und zuverlässiges Personal verlassen zu können.

Von seinen 15 Mitarbeitenden sind neun über 50 Jahre alt, und das nicht ohne Grund. Günter Peeters hebt die besonderen Eigenschaften dieser Altersgruppe hervor, insbesondere die Lebenserfahrung, die hilft, auch in stressigen Zeiten die Ruhe zu bewahren und die Aufträge im Sinne zufriedener Kundschaft zügig zu bearbeiten.
Auch haben sich in seinen Augen ganz besonders altersgemischte Teams bewährt: Jeder profitiert von den besonderen Qualitäten der Kolleginnen und Kollegen und die (Lebens-) Erfahrungen kommen allen, und damit auch dem Betrieb, zugute.


Als Teilnehmerin des Projekts „comeback50“ hat Sabine Verwendel in den vergangenen zwölf Monaten mehrere Seminare besucht, Einzelcoachings erhalten und an einer besonderen Qualifikation, dem Selbstvermittlungscoaching, teilgenommen. Diese einzelnen „Mosaiksteinchen“ und die gute Kooperation zwischen Jobcenter und den Mitarbeitenden des „comeback50-Centers“ in Rhede führten dazu, dass sie sich ihrer Stärken und ihres „Wertes“ für einen zukünftigen Arbeitgeber (wieder) bewusst wurde. So konnte sie im Frühjahr tatsächlich zwischen zwei Stellen wählen. Von unschätzbarem Wert sei jedoch die unglaubliche Motivation, mit der Sabine Verwendel an ihre Arbeitssuche ging, berichtet Christiane Roers, Jobcoach bei der Akademie Klausenhof, die im Südkreis das Projekt „comeback50“ für den Kreis Borken umsetzt. „Bei ihrer Motivation und dem unbedingten Willen, an ihrer persönlichen Situation etwas zu ändern war es nur eine Frage der Zeit, bis sie eine Arbeitsstelle fand.“


Für das Projekt „comeback50“ ist die Vermittlung von nunmehr 500 älteren Langzeitarbeitslosen ein großer Erfolg: Menschen ab 50 Jahren haben es schwer, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Dies gilt ganz besonders für diejenigen, die bereits mehrere Jahre arbeitssuchend sind und beispielsweise wegen Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen den Anschluss an den Arbeitsmarkt verloren haben. „Oftmals sind ehemals erworbene Qualifikationen nicht mehr ganz zeitgemäß; auch das Selbstwertgefühl, das Wissen um eigene Stärken und Kompetenzen ist mit den Jahren verloren gegangen“, sagt Susanne Woldering vom Kreis Borken, die das Projekt „comeback50“ leitet. Umso schwieriger ist es, Ängste, im Berufsleben nicht mehr leistungsfähig genug zu sein und mithalten zu können, ernst zu nehmen und zu entkräften. „Das Beispiel von Sabine Verwendel zeigt stellvertretend für die übrigen Vermittlungen in ‚comeback50‘, dass die eigene Motivation zur Arbeitssuche der Schlüssel zum Erfolg ist: Alles andere kann man lernen!“

Fragen zum Projekt „comeback50“ beantwortet Susanne Woldering, Projektleitung im Kreis Borken, unter Tel: 02861 82-1247.


Flyer "Mit mehr Fachkräften in die Zukunft – Vom Minijob in Teilzeit/Vollzeit" herausgebracht

Ende September brachte das comeback50-Team des Kreises Borken den Flyer „"Mit mehr Fachkräften in die Zukunft -– Vom Minijob in Teilzeit/Vollzeit"“ heraus.

Wird aus einem Minijob eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, profitieren sowohl Arbeitgebende als auch Arbeitnehmende davon. Arbeitgebende können ihre Lohnnebenkosten um bis zu 10 % senken und Arbeitnehmende bauen ihre eigene soziale Absicherung auf.

Weitere Details können Sie dem Flyer entnehmen.

Klicken Sie hier, um den Flyer aufzurufen.