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Workshops/Aktionen


Kunstausstellung im Schloss Ahaus

Die Natur hat es Jurij Voronin schon als Kind angetan. Seit der 5. Klasse bannt der gebürtige Russe Landschaften in Öl oder Aquarell auf die Leinwand.

Jetzt hat der 52-Jährige erstmals die Gelegenheit, seine Werke auch in seiner neuen Heimat Deutschland einem breiteren Publikum vorzustellen. Durch Unterstützung von Dirk Gehrmann, der Herrn Voronin im Rahmen des comeback50-Projektes bei der Berufsbildungsstätte Westmünsterland (BBS) coacht, werden 24 seiner Exponate bis zum 26. Juni im Ahauser Schloss gezeigt. 

„Die Natur zeigt uns, was richtig oder falsch ist“, ist Jurij Voronin überzeugt. So zieht er auch an wärmeren Tagen mit Hocker und Skizzenblock hinaus, um direkt an Ort und Stelle erste Entwürfe zu zeichnen, die er später dann im heimischen Atelier in Feinarbeit fertig stellt. Dabei bevorzugt er den klassischen, gegenständlichen Stil, denn „moderne Kunst ist nicht meins.“

Interessenten können sich die Exponate zu den üblichen Öffnungszeiten bis zum 26. Juni 2015 im Schloss anschauen.


Bildergalerie: Rathaus Gescher vom 15.06.2015 bis 24.07.2015


Fotowanderausstellung im Rathaus Gescher

Am 13.06.2015 erschien in der Borkener Zeitung ein Artikel zur Ausstellung der Fotowanderausstellung im Rathaus Gescher.

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Bildergalerie: Kolping Bildungsstätte in Coesfeld vom 22.04.2015 bis 29.05.2015



Fotowanderausstellung in den Räumlichkeiten der Kolping Bildungsstätte Coesfeld

Am 22.04.2015 erschien in der Zeitung "Streiflichter" ein Artikel zur Ausstellung der Fotowanderausstellung in den Räumlichkeiten der Kolping Bildungsstätte Coesfeld.

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Herzliche Einladung zur Eröffnung der Fotowanderausstellung "Mit Erfahrung in die Zukunft"

Das comeback50-Center der Berufsbildungsstätte Westmünsterland Ahaus und die Kolping Bildungsstätte Coesfeld laden ein zur Eröffnung der comeback50-Ausstellung „Mit Erfahrung in die Zukunft“.

Im Rahmen  der Fotowanderausstellung  werden 20 lebensgroße Portraits von Menschen über 50 Jahren gezeigt. Schauen Sie mit uns in einen  Spiegel unserer Gesellschaft. Jeder leistet seinen Beitrag in Familie, Wirtschaft, Gemeinde und politischem Umfeld.

Eröffnung: Mittwoch 22. April 2015, 16.00 Uhr in der Kolping Bildungsstätte, Gerlever Weg 1, 48653 Coesfeld (Hinweis: Diese Veranstaltung ist medienöffentlich.)

Begrüßung: Petra van Husen, Pädagogische Leiterin der Kolping Bildungsstätte Coesfeld

Einführung: Susanne Woldering, Projektleiterin des Projektes comeback50, Jobcenter Kreis Borken

Die Ausstellung verweilt dort vom 22. April bis zum 29. Mai 2015. In dieser Zeit kann die Fotowanderausstellung werktags von 8.30 Uhr bis 17.30 Uhr besichtigt werden.

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Krönender Jahresabschluss - Betriebe aus dem Kreis als "Unternehmen mit Weitblick 2014" ausgezeichnet

Bildzeilen: Preisträger und Gratulierende: (v. links) Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster, Landrat a.D. Gerd Wiesmann, Prof. Dr. Olaf Arlinghaus, Karin Leiting (TRAPO), Hans-Günther Wilkens (Lebenshilfe), Ludger Gausling (Gausling GmbH), Karl Alteepping (AL-Metall), Susanne Woldering (Projektleisterin „comeback50“), Dr. Hans Amendt (Akademie Klausenhof), Patrick Bellen (Bellen Transporte), Bernhard Könning (BBS) Preisträger: (von links): Karin Leiting (TRAPO), Hans-Günther Wilkens (Lebenshilfe), Ludger Gausling (Gausling GmbH), Karl Alteepping (AL-Metall), Patrick Bellen (Bellen Transporte).


Der Kreis Borken hat sieben Firmen aus dem Kreisgebiet als „Unternehmen mit Weitblick 2014“ geehrt. Diese Arbeitgeber stellen sich der besonderen Herausforderung des demografischen Wandels und richten sich mit ihrer Personal- und Unternehmenspolitik auf ältere Arbeitnehmer ein. Die Auszeichnung ist Bestandteil des Bundesprogramms „Perspektive 50plus“ und fand im Rahmen des kreisweiten Projekts „comeback50“ statt. Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster übergab gemeinsam mit „comeback50“-Projektbotschafter und Landrat a.D. Gerd Wiesmann in der Akademie Klausenhof in Rhede die Preise.

Allen Unternehmen gemein ist, dass sie in Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über 50 einen Gewinn für ihre Firma sehen. Was sie im Einzelnen anders als viele Betriebe machen, wurde bei der Laudatio zur Preisverleihung herausgestellt:

Bellen Transporte International in Borken: Von den 29 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind 15 über 50 Jahre alt. Besonders beeindruckt zeigt sich die Firmenleitung von der hohen Motivation und dem souveränen Auftreten der älteren Mitarbeitenden.

TRAPO AG aus Gescher: Schon vor 30 Jahren setzte die Firma vorausschauend darauf, dass das Wissen und die Erfahrung der Älteren an die nachfolgenden Generationen weitergegeben wird. Es wird erfolgreich in altersgemischten Tandems gearbeitet. Von den 166 Mitarbeitenden sind 43 älter als 50 Jahre.

AL-Metalltechnik GMBH aus Ahaus-Alstätte: Von den etwa 120 Beschäftigten sind 26 über 50 Jahre alt. Die AL-Metall hat sich auf die Fahne geschrieben, auf die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Fertigung einzugehen und bietet beispielsweise Weiterbildungen, um an anderer Stelle im Betrieb zu arbeiten, wenn die Produktion körperlich nicht mehr leistbar ist.

Lebenshilfe Wohnen gGmbH aus Borken: 119 Beschäftigte sind im Unternehmen tätig, 48 von ihnen sind älter als 50 Jahre. Die Lebenshilfe legt Wert darauf, den altersentsprechenden Bedürfnissen ihrer Mitarbeitenden gerecht zu werden: So können Stunden reduziert oder Tätigkeitsbereiche gewechselt werden. Die Geschäftsführung lobt unter anderem das große Pflichtbewusstsein der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Lebens- und Berufserfahrung.

Gausling GmbH & Co. KG aus Heek: Elf der 87 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben das 50. Lebensjahr überschritten. Ein Schwerpunkt liegt in der Weitergabe des Fachwissens der Älteren an die Jüngeren – altersgemischte Teams ermöglichen den Wissenstransfer. Auch ein Teilnehmender des Projekts „comeback50“ bekam in dem Betrieb eine neue Chance.

Metallbau Fengels in Raesfeld: Drei der Fünf Mitarbeitenden sind über 50 Jahre alt. Der Betrieb setzt bewusst auf die Generation 50plus: Die Firmenleitung lobt die Erfahrung, Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft, bei den Kunden kommt das souveräne Auftreten gut an. Hilfsmittel schaffen körperliche Entlastungen, ein Mitarbeiter wurde über „comeback50“ vermittelt. (Der Preisträger konnte nicht anwesend sein und erhält die Auszeichnung nachträglich).

RDS Büdding aus Bocholt: Zwei der 22 Beschäftigten sind über 50 Jahre alt und über das Projekt „comeback50“ zur Firma gekommen. Der Firmenchef will den Betrieb weiter vergrößern und hat schon Kontakt zu „comeback50“ aufgenommen. (Der Preisträger konnte nicht anwesend sein und erhält die Auszeichnung nachträglich).

Vor der Preisverleihung befasste sich Prof. Dr. Olaf Arlinghaus von der Fachhochschule Münster in einem Fachvortrag mit dem Thema „Generation 50plus – Megachance für Unternehmen im demografischen Wandel“.

Eine zehnköpfige Jury hatte im Vorfeld über die Preisträger beraten. Darin wirkten neben „comeback50“-Projektleiterin Susanne Woldering vom Kreis Borken und dem comeback50-Projektbotschafter und Landrat a.D. Gerd Wiesmann noch Dr. Heiner Kleinschneider (WFG), Christoph Bruns (Kreishandwerkerschaft Borken), Dr. Hans Amendt (Akademie Klausenhof), Bernhard Könning (BBS Westmünsterland), Roland Engels (DGB Region Münsterland), Norbert Steinig (IHK Nord Westfalen), Jürgen Paschold (Unternehmerverbandsgruppe) und Horst Dreyer (Unternehmensverband AIW) mit.


Bildergalerie: Bürgerhalle des Landtags NRW in Düsseldorf vom 22.09.2014 bis 08.10.2014





Bildergalerie: Flughafen Münster/Osnabrück vom 03.07.2014 bis 14.08.2014










Bildergalerie: Handelshof, Bocholt vom 04.04.2014 bis 30.06.2014


Bildergalerie: Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG), Ahaus vom 03.03.2014 bis 28.03.2014


Fotowanderausstellung in den Räumen der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) in Ahaus

Am 11.03.2014 erschien in der Maas Rhein Zeitung ein Artikel zur Ausstellung der Fotowanderausstellung in den Räumen der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) in Ahaus.

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Bildergalerie: Rathaus Vreden vom 27.01.2014 bis 28.02.2014


Fotowanderausstellung im Rathaus der Stadt Vreden

Am 15.01.2014 erschien im Vredener Anzeiger und am 22.01.2014 in der Wochenpost Stadtlohn ein Artikel zur Ausstellung der Fotowanderausstellung im Rathaus der Stadt Vreden.


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Bildergalerie: Volkshochschule Stadtlohn vom 25.11.2013 bis 07.01.2014


Fotowanderausstellung in den Räumen der VHS in Stadtlohn

Artikel der Wochenpost sowie Artikel der Münsterland Zeitung zur Ausstellung der Fotowanderausstellung in den Räumen der Volkshochschule (VHS) Stadtlohn.


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Bildergalerie: Wirtschaftzentrum Gronau (WZG) vom 21.10. bis 22.11.2013


Mit Erfahrung in die Zukunft

Artikel in der Münsterland Zeitung zur Ausstellungseröffnung in den Ausstellungsräumen "badambiente" der Firma Pietsch.


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Einladung zur Vernissage

Am 18.09.2013 um 18.00 Uhr wird die Fotowanderausstellung "Mit Erfahrung in die Zukunft" zum ersten Mal im Norden des Kreises Borken zu sehen sein.

Zu der Vernissage in den Ausstellungsräumen "badambiente" der Firma Pietsch in Ahaus sind Sie herzlich eingeladen!


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Bildergalerie: Ausstellungsräume "badambiente" der Firma Pietsch, Ahaus vom 18.09. bis zum 18.10.2013


Bildergalerie: Haus der Unternehmer, Duisburg vom 01.07. bis 26.07.2013


Tag der offenen Tür bei der Akademie Klausenhof, Rhede am 30.06.2013


Bildergalerie: Diepenbrock Stiftung, Bocholt vom 27.05. bis 27.06.2013


Bildergalerie: Vennehof Borken vom 15.04. bis 24.05.2013


comeback50: Ausstellung jetzt im Vennehof zu sehen

Artikel der Borkener Zeitung zur Ausstellungseröffnung im Vennehof Borken.


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Bildergalerie: Rathaus Rhede vom 11.03. bis 12.04.2013


Menschen mit 50 im Mittelpunkt

Artikel im Bocholter-Borkener Volksblatt zur Ausstellungseröffnung im Rathaus Rhede.


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Bildergalerie: Autohaus Krabbe, Bocholt vom 18.02. bis 09.03.2013


Bildergalerie: Arkaden Bocholt vom 15.01. - 16.02.2013


Mit Erfahrung in die Zukunft – Menschen mit Erfahrung und Zukunft!

Dieses Thema greift die Fotoausstellung, die am 25.10.2012 im Bocholter TextilWerk eröffnet wurde, auf.

Mehr als 80 geladene Gäste wurden vom Botschafter des Projekts comeback50, Gerd Wiesmann, Landrat a.D., durch die Veranstaltung geleitet, die mit Grußworten der stellv. Landrätin des Kreises Borken, Silke Sommers, und der stellv. Bürgermeisterin Bocholts, Christel Feldhaar, begann.

Gezeigt werden 20 unterschiedliche Menschen, die im Kreis Borken leben. Alle haben eines gemeinsam: sie sind über 50 Jahre alt. Viele von ihnen sind in Arbeit, einige jedoch suchen noch nach einem neuen Arbeitgeber, einer Chance, ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen zu können. Auch hierauf will die Ausstellung aufmerksam machen und zeigen: Menschen über 50 stehen mitten im Leben, sind motiviert und bereit, ihre Lebenserfahrungen einzubringen, handeln verantwortungsbewusst und sind ein wichtiger Part unserer Gesellschaft.

Jede abgebildete Person wurde gebeten, ein kurzes Lebensmotto abzugeben; dieses steht jeweils mit auf dem Bild. Mit dem Drosselsaal des TextilWerks Bocholt fand die Vernissage an einem Ort statt, der in Bocholt vielen Menschen viele Jahre einen Arbeitsplatz gab. Verstreut in der großen, relativ dunklen und von Eisenträgern durchzogenen Werkhalle leuchten die von der Fotografin Lisa Kannenbrock in Szene gesetzten und fotografierten Menschen auf – fast hat es den Anschein, es seien echte Personen, die dort stehen. Bei dieser Gelegenheit möchten wir noch einmal allen abgebildeten Modellen unseren Dank aussprechen!

Die Ausstellung war vom 30.10.-18.11.2012 im TextilWerk zu sehen.

Im Anschluss wird sie auf Wanderschaft durch den Kreis gehen, die Orte und Zeiten werden auf dieser Homepage bekannt gegeben!

Interessieren Sie sich für die Bilder? Gerne können Sie die Ausstellung insgesamt oder auch einzelne Bilder ausleihen – nehmen Sie Kontakt zu Susanne Woldering, Projektleitung comeback50, Jobcenter des Kreises Borken, Tel: 02861 82-1247 auf.


Herzen gegen Schmerzen

„Herzen gegen Schmerzen“ heißt eine Initiative, die ursprünglich aus den USA kommt und auch in Deutschland immer mehr Verbreitung findet: Freiwillige nähen für Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, bunte Herzkissen, die dann die betroffenen Frauen im Krankenhaus geschenkt bekommen.

Diese Kissen helfen nachweislich bei der Wundheilung, außerdem tun sie auch der „Seele“ gut. Teilnehmende des Projekts comeback50 haben nun in einer gemeinsamen Aktion auch solche Herzkissen genäht. Diese Kissen werden demnächst Krankenhäusern in der Region Bocholt/Ahaus übergeben.

Ganz herzlich möchte sich das comeback50-Team bei folgenden Firmen für die großzügigen Spenden von Stoffen und Füllwatte bedanken:

Lück GmbH u. Co.KG, SETEX-Textil-GmbH, Maibom GmbH Textilvertrieb, Biberna und H. u. W. Schmänk GmbH & Co KG


Kreativität und Phantasie als Erfolgsrezept - Kinoevent mit Karl Schiewerling

Gerade die Kreativität sei es, die die Besonderheit des Programms Perspektive 50plus auszeichne - sagte MdB Karl Schiewerling just auf einem Musterbeispiel eines kreativen Events. Unternehmer aus dem Kreis Borken waren ins Cinema Ahaus gekommen, um sich mit dem Thema Ältere im Arbeitsleben auseinanderzusetzen. Eingeladen hatte die Initiative comeback50 zur Vermittlung älterer Arbeitsloser des Jobcenters im Kreis Borken.

So saßen die Chefs von Handwerksbetrieben und Firmen aller Art bequem bei Popcorn im Kinosessel und folgten dem vielseitigen Programm. Bundestagsabgeordneter Karl Schiewerling, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, betonte, dass der Arbeitsmarkt heute ganz unter dem Vorzeichen des demografischen Wandels stehe. "Heute werden Ältere in den Betrieben gehalten statt sie in Frührente zu schicken." Problematisch sei aber weiterhin, dass ältere Menschen immer noch Schwierigkeiten hätten, nach einer Phase der Arbeitslosigkeit wieder eine Anstellung zu finden. Hier setzt das "Erfolgsprogramm" Perspektive 50plus an. Mit den in den Regionen sehr unterschiedlichen Einzelprojekten gelingt es, so Schiewerling, ältere Arbeitslose zu aktivieren, zu trainieren und oft zu vermitteln. Wichtigster Grund für den Erfolg seien die wenigen Vorgaben, dies es den einzelnen Projektträgern und Jobcentern ermöglichen, viel Kreativität und Phantasie freizusetzen. Wahrscheinlich werde man nun auf Bundesebene beschließen, Perspektive 50plus mit ihren bundesweit 78 regionalen Beschäftigungspakten zu einem Regelangebot zu machen.

Auch Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster betonte: "Das Ungewöhnliche ist typisch für comeback50". Das Projekt stehe für neue Wege, gute Kontakte zur Wirtschaft und für existenzsichernde Beschäftigung für viele ehemals Arbeitslose. In einer Diskussionsrunde mit Vertretern aus Wirtschaft und Handwerk wurde deutlich, wie sehr mittlerweile viele Arbeitgeber Ältere in ihrem Betrieb schätzen: Vor allem die Erfahrung und Zuverlässigkeit sei es, die ihren Einsatz in vielen Bereichen sinnvoll macht. Allerdings: Ständige Weiterbildung auch im Alter ist Pflicht.

Wie es sich für ein Kino gehört, wurden auch Filme gezeigt: Der vielfach prämierte Kurzfilm "Edgar", in dem ein älterer Mann mit Schlitzohrigkeit Arbeit findet, sowie der neue Imagefilm von comeback50, in dem Beispiele gelungener Vermittlung dokumentiert werden. Den satirischen Abschluss bildete Kabarettistin Uta Rotermund, die als selbstbewusst-kratzige Dame in den besten Jahren für die eigentlichen Qualitäten dieser Generation warb.


Betriebsbesichtigung bei iglo

Betriebsbesuche sind eine gute Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und mögliche Arbeitgeber kennen zu lernen. Eine Gruppe von 20 comeback50-Teilnehmenden hat sich nach Reken aufgemacht, um die dortige Fabrik der Firma iglo zu besuchen.

In Reken werden Tiefkühlgemüse und –kräuter sowie Fertiggerichte hergestellt. 550 Mitarbeitende produzieren dort rund 90.000 Tonnen im Jahr – also ein interessanter Arbeitgeber auch für Ältere. Auf dem Besuchsprogramm standen eine Besichtigung der Produktion von der Frostung bis zur Verpackung, eine „Verköstigung“ (mit Lachsstäbchen) und eine kleine Rundfahrt durch die umliegenden Felder, wo Spinat & Co angepflanzt wird.

Allgemein war die Gruppe angetan von den modernen Verarbeitungsmethoden und -anlagen.


Mobilitätswoche - comeback50 macht mit

Für Langzeitarbeitslose ist es oft schwer, sich nach langer, erfolgloser Stellensuche auf den Weg zu machen und so mobil zu sein, wieder einen Job zu suchen oder sich um eine Weiterbildung zu kümmern. Viele müssen es erst lernen, richtig die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, einen Fahrkartenautomaten zu bedienen oder die passende Verbindung zu finden.

Die sechs Regionen an Rhein, Ruhr und in Westfalen haben deswegen einen „Mobilitätstag“ initiiert, bei dem ältere Arbeitslose in Gruppen selbstständig den Weg nach Essen finden sollen, um sich im Berufsförderungszentrum (Bfz) Essen über verschiedene Qualifizierungsmöglichkeiten zu informieren.

Anschließend besuchten alle die Zeche Zollverein in Essen. Aufgabe war es, mit öffentlichem Nahverkehr zum Bfz Essen zu gelangen. Jede Gruppe hatte eine Begleitung, die bei entsprechenden Problemen weiterhalf. Bei comeback50 standen außerdem noch beispielsweise ein Roller-Kurs (Foto), ein Kurs über das Flicken von Fahrrädern oder eine Fahrradtour auf dem Programm.


Erster 50plus Tag im Kreis Borken - Unternehmen mit Weitblick gesucht und gefunden!

Exakt am 1. Geburtstag des Projektes comeback50 richtete der Kreis Borken den ersten 50plus-Tag im Kreis Borken aus. Über 100 Personen nahmen an dieser informativen Veranstaltung im Kreishaus Borken teil.

Genau seit einem Jahr kümmern sich neben den Fallmanagern/-innen der örtlichen Service-Punkte ARBEIT zusätzlich sog. Jobcoaches und Jobscouts der Akademie Klausenhof und der Berufsbildungsstätte Westmünsterland kreisweit um Kontakte zu heimischen Unternehmen. Dies wird ermöglicht durch Mittel des Bundesprogramms Perspektive 50plus. Im Rahmen der Akquisition von Arbeitsplätzen haben die Jobscouts von den regionalen Betrieben viele Informationen über besonderen Maßnahmen, Initiativen und das betriebliche Engagement für Mitarbeitende über 50 gesammelt.

Einige der Betriebe, die sich mit besonderem Engagement für ältere Mitarbeitende im Betrieb oder die Wiedereingliederung älterer Arbeitskräfte besonders hervorgetan haben, wurden am 01.07.2010 im Kreishaus in Borken anlässlich des ersten 50plus-Tages geehrt. Kreisdirektor Dr. Hörster und der Botschafter des Projektes comeback50, Landrat a. D. Gerd Wiesmann, überreichten den von der Jury ausgewählten Betrieben eine Urkunde.

Drei Betriebe, die sich durch besonderes Engagement hervortaten, erhielten zusätzlich Sachpreise, die von den Unternehmen Baumann Hamminkeln, BBV Mediengruppe Bocholt und Rose Computer Bocholt gestiftet worden waren.

Die Firma Heitkamp & Hölscher wurde von der Jury ausgewählt, als Sieger des regionalen Wettbewerbs zum Bundeswettbewerb "Unternehmen mit Weitblick" am 29. Und 30.11 2010 nach Bremen zu fahren.

Lutz Naudet, Referent aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, und Referatsleiter Dr. Richenhagen aus dem Ministerium für Arbeit und Gesundheit des Landes NRW gaben konkrete Impulse, wie die Arbeitsfähigkeit auch von älteren Arbeitskräften in den Betrieben erhalten werden kann und wie künftige Arbeitskräftebedarfe durch Ältere gedeckt werden müssen. Passend hierzu wurden die Angebote des neuen "Münsterlandzentrum für gesundes Arbeiten" von Dr. Schrage vorgestellt.

Am Ende der Veranstaltung stand eine gelungene Filmpremiere: "comeback50 - Erfahrung hat Zukunft". Projekt-Teilnehmende und Mitarbeitende aus Betrieben brachten die Situation und die Arbeit von comeback50 dem interessierten Publikum näher. Musikalisch gut eingerahmt wurde der Tag von der der Gruppe "A Village Voice".


Die Motivation macht's! - Expertinnen und Experten, die mit älteren Arbeitslosen zusammenarbeiten, trafen sich im Kreishaus zum NRRW-Transferworkshop

Ältere Arbeitslose haben es häufig schwer bei der Suche nach einer neuen Stelle. Viele Arbeitgeber ziehen Jüngere vor, Fortbildungen sind häufig ebenfalls auf die nachfolgende Generation zugeschnitten und aus Frust haben sich einige der Älteren ohne Arbeit schon auf Hartz IV bis zur Rente eingestellt.

Um Arbeitslosen ab 48 zielgerichtet unter die Arme zu greifen, hat sich der Kreis Borken im vergangenen Sommer dem Beschäftigungspakt "Perspektive 50plus" angeschlossen. Hier arbeiteten bisher die ARGE Kreis Wesel und das ARGE JobCenter Essen zusammen. In einer ARGE kooperieren Kommunen und Agenturen für Arbeit bei der Vermittlung und Betreuung von Langzeitarbeitslosen, im Kreis Borken liegen diese Aufgaben ausschließlich bei den Kommunen. Ebenfalls neu an den Start gegangen sind die ARGE Krefeld, die ARGE für Beschäftigung Mönchengladbach sowie die ARGE Rhein-Kreis Neuss.

Der Kreis Borken kommt durch die Kooperation in den Genuss zusätzlicher Bundesmittel für die Wiedereingliederung älterer Arbeitsloser, allein für das zweite Halbjahr 2009 flossen dafür Mittel in Höhe von rund 336.000 Euro in den Kreis.

Rund 180 Expertinnen und Experten, die in den beteiligten Kommunen und Kreisen ältere Langzeitarbeitslose vermitteln, trafen sich jetzt zum Austausch von Erfahrungen und Ideen im Borkener Kreishaus. Landrat Dr. Kai Zwicker betonte in seinem Grußwort, dass die Vermittlung von älteren Langzeitarbeitslosen in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung dem Kreis Borken als Optionskommune ganz besonders am Herzen liege.

Gemeinsam diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sich die Motivation der Kundinnen und Kunden steigern lässt. "Ohne eigenen Antrieb läuft gar nichts", betont Susanne Woldering, die das Projekt comeback50 beim Kreis Borken leitet. "Die Motivation ist der Motor für den erfolgreichen Weg zurück in die Berufstätigkeit." Deshalb gelte es, das Selbstbewusstsein der Kundinnen und Kunden zu stärken, ihnen Respekt und Freundlichkeit entgegenzubringen.

In Gesprächen und Rollenspielen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sich die Motivation älterer Langzeitarbeitsloser konkret steigern lässt. "Sanktionen trennen, Freiwilligkeit verbindet", lautete eine der zentralen Thesen. Wichtig sei es zudem, Arbeitgeber für die speziellen Kenntnisse und Erfahrungen älterer Bewerberinnen und Bewerber zu sensibilisieren.

Für die Umsetzung des Projekts comeback50 im Kreis Borken hat sich das Jobcenter des Kreises Borken zwei starke Partner gesucht. Die Akademie Klausenhof in Rhede für den Südkreis und die Berufsbildungsstätte Westmünsterland (BBS) in Ahaus für den Nordkreis haben "comeback50-Center" eingerichtet, in denen Arbeitslosengeld-II-Beziehende über 48 Jahren individuell und passgenau beraten, aktiviert, qualifiziert und nach Möglichkeit in Arbeitsverhältnisse vermittelt werden. Dafür arbeiten Experten verschiedener Fachrichtungen zusammen, darunter Handwerker, Psychologen und Sozialarbeiter.


Frühjahrsempfang 2010

Die Initiative comeback50 hat zu einem Frühjahrsempfang in den Klausenhof Rhede eingeladen. Das comeback50-Team vom Klausenhof, das für den Südkreis zuständig ist, stellte das Programm für 2010 vor.

Bei Kaffee und Kuchen konnten sich die Teilnehmenden in der Cafeteria in der Akademie Klausenhof Rhede über die vielfältigen Angebote der Initiative informieren: Von Gesundheitskursen bis zum Persönlichkeitstraining für Frauen. Alle Workshops sind in einer neuen Broschüre aufgelistet. Ziel der Initiative comeback50 ist es, durch individuelle Beratung, Trainings und Vermittlungshilfen ältere Arbeitslose im Kreis Borken wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu bringen


Mobil und gesund

Unter diesem Motto stand am 20.08.2009 der Mobilitäts- und Gesundheitstag im NRRW-Pakt 50plus. Gesundheit, Fitness und Mobilität sind gerade in der Zielgruppe 50plus wesentliche Voraussetzungen für die Integration in den Arbeitsmarkt.

Im Rahmen des Kampagnenjahres der bundesweiten Perspektive 50plus organisiert die Akademie Klausenhof auf ihrem Gelände für den NRRW-Pakt 50plus einen Mobilitäts- und Gesundheitstag. Ziel war es dabei, möglichst viele Menschen 50plus in Bewegung zu bringen, Wege gesunder Aktivität aufzuzeigen und die Freude an Bewegung, Sport und Spiel zu vermitteln.

Die Teilnehmenden des Gesundheitstages konnten aus einem vielfältigen Programm wählen:

  •           Geführte Wanderungen im Naturschutzgebiet Dingdener Heide durch einen Mitarbeiter des Naturschutzbundes
  •           Radwanderung durch die Dingdener Heide mit einem Fahrrad oder einem 8er Tandem
  • Einführung Walking/Nordic-Walking
  • Bogenschießen
  • Einführung ins Angeln
  • Rücken-Fit Wirbelsäulengymnastik
  • Einführung Yoga, Pilates oder Tai Chi Qigong
  • Gesundes Kochen und gesunde Ernährung
  • Gesunde und kostengünstige Kosmetik
  • Gesundheitstest
  • Niederseilgarten
  • Menschenkicker
  • Informationsveranstaltungen rund ums Thema Gesundheit

 


Mit einer Auftaktveranstaltung am 27.07.2009 im Kreishaus Wesel startete offiziell der neue NRRW-Pakt (NiederRhein-Ruhr-Westfalen-Pakt 50plus)

Aufgrund der guten Ergebnisse von INISS und KomET sind vier weitere, neue regionale Pakte beigetreten und bilden nun ein Netzwerk zur Förderung arbeitsloser Älterer.

Die vier neuen Pakte sind:

  • comeback50 im Kreis Borken
  • Visionen 50plus im Rhein-Kreis Neuss
  • Perspektive 50plus in Mönchengladbach
  • 50plus aktiv in Krefeld

In einer Auftaktveranstaltung am 27. Juli 2009 im Kreishaus Wesel wurden die entsprechenden Vereinbarungen zwischen den zuständigen Grundsicherungsstellen unterzeichnet.